Selten wird kleines, feines Waidwerk so durchgeistigt und spannend beschrieben, wie es Udo Kruczewski mit seinem Artikel wirklich hervorragend gelungen ist.
Vor allem: Es offenbart sich für mich darin eine menschlich wie jagdlich gereifte Persönlichkeit, die die Wurzeln des Waidwerks auf sehr subtile Weise berührt.
Die vermeintlich simple "Nahrungsbeschaffung" wird mit facettenreichen Erlebniswerten angereichert, die sich nur jemandem erschließen, der für Stimmungen empfänglich ist – und sie auch eindrucksvoll dem Leser vor Augen führen kann.
Ein "unbedeutender" Hase dessen schwierige Erlegung gleichrangig geschildert wird, wie ein (kapitaler) Trophäenträger – das gefällt mir außerordentlich gut.
Mit aufrichtigem Waidmannsheil eines österreichischen Kollegen
Rüdiger Martin, Salzburg
Leserbrief zu: Auf ein Wort (St. Hubertus 2/2010)
Wurzeln des Waidwerks
01.02.2010 10:15
