Auf Island ist ein Eisbär von Jägern erlegt worden. Der Bär hat von Grönland kommend wohl auf einer Eisscholle das Meer überquert. Nachdem die Eisscholle wegen der Wärme auf Island zusammengeschmolzen war, hatte er das letzte Stück wohl schwimmend zurückgelegt und war stark erschöpft.
Der stark geschwächte Bär war von Svanhvin Geirsdottir an der Ostküste zuerst gesichtet worden. An Land stellten ihn dann drei Jäger. Ein Lebendfang kam nicht in Frage. 2008 hatte man dieses versucht. Der Bär attackierte dann die mitgefahrenen TV-Reporter und musste doch erschossen werden. Das Umweltamt ordnete danach an, dass zugewanderte Eisbären getötet werden. Die Rettung ist zu teuer, sie sind nicht von der Ausrottung bedroht und die Tiere sind gefährlich. Außerdem sind ihre Überlebenschancen auf Island minimal.
Verirrter Eisbär in Island erschossen
Attackierte TV-Reporter
05.02.2010 13:24


