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Subaru Forester Boxer-Diesel

Der Allradpionier Subaru kommt mit dem aktuellen Forester dem SUV-Trend so nahe wie nie zuvor. Mit dem ausgeglichenen Diesel ein starkes Paket, das auch einmal wilder im Gelände ausgeführt werden darf.
Subaru ForesterVorne.jpg © Florian LaszloGrößer Den hochgesetzten Kombi mit Allradantrieb hat Subaru vor fast 30 Jahren mit dem Leone erfunden und mit dem Outback weitergeführt, bis Audi und Volvo mit allroad und XC70 das Segment neu belebten. SUVs waren aus Sicht des Allradprofis lange Kinderkram, bis die Liebe des Marktes zu dem eckigen Design mit guten Straßenfahreigenschaften auch die Japaner bekehrte.

Antrieb

Der Motor stellt immer noch die größere Revolution dar. Denn er verbindet den liegenden Boxermotor (wie sonst nur in Porsches, Käfern und BMWMotorrädern) erstmals in Serie mit der Selbstzündung Rudolf Diesels. Das Experiment ist mehr als geglückt, und herausgekommen ist ein harmonischer und laufruhiger Diesel, der Kraft und Drehfreude vereint. Einzig beim Anfahren braucht er – wie die Subaru-Benziner – etwas Gas. Hörbar wird er erst bei höheren Drehzahlen oder von außen. Selbstzweck ist das Experiment nicht, denn nur mit dem Boxermotor lässt sich das einzigartige symmetrische Allradsystem (das ohne Kraftumlenkung von der Kurbelwelle weg funktioniert) erhalten. Das bestimmt auch das typische sichere Fahrgefühl und Fahrverhalten der Subarus. Egal ob man sportlich schnell mit 300 PS im Impreza WRX STI oder gemütlich gleitend im Legacy unterwegs ist.

Schlanke Eleganz


Aus dem Forester-Kombi wurde ein schlankes SUV, das eine angenehme Einstiegshöhe bietet und fern von der Klobigkeit mancher Konkurrenten ist. Die Türen haben zwar Scheibenrahmen, aber das extragroße Schiebedach bringt Luft- und gute Laune in den grauen Alltag. Verzichten muss man beim Diesel leider auf das sehr praktische Dual- Range-Getriebe (Untersetzung), dafür gibt es einen sechsten Gang und einen niedrigen Verbrauch. Einziger Makel ist die geringe Nutzlast.Sehr geländegängig Im Gelände ist er mehr zu Hause als die meisten SUVs, wobei der Forester jetzt noch sanfter und agiler auf der Straße ist. Der Kofferraum ist ein Stück gewachsen. Ausstattung und Sitzposition sind gewohnt gut.

Fazit

So SUV wie Subaru nur sein kann.

Charakteristik: Für Förster, Jäger und alle, die auf alles vorbereitet sein wollen.
Mitbewerb: VW Tiguan, Toyota RAV4, Ford Kuga, Nissan X-Trail und Freunde.

Auf einen Blick

Länge/Breite/Höhe: 4,56/1,78/1,70 m Leer-/Gesamtgewicht/Nutzlast: 1.645/2.015/370 kg
Anhängelast ungebr./gebr.: 750/2.000 kg
Reifen: 225/55 R17
Bodenfreiheit: 21,5 cm
Böschungswinkel vo/hi: k. A.
Geländeuntersetzung: keine Steigfähigkeit,
Watttiefe: k. A.
Achse v/h: Einzelradaufhängung McPherson vorn, Mehrlenker-Einzelradaufhängung hinten. Scheibenbremsen v/h Antrieb: permanenter Allradantrieb, Mitteldifferenzial mit Viscosperre
Motor: 2,0 l Boxer-4-Zylinder Common Rail Diesel, 157 PS bei 3.600 U/min, 350 Nm bei 1.800 bis 2.400 U/min, 6-Gang-Schaltgetriebe
Leistungen: 10,4 s von 0 auf 100 km/h, Vmax: 186 km/h Verbrauch: 7,4/5,9/6,4 Liter, CO2: 170 g/km, Testverbrauch: 8,8 Liter
Preis: Ab 32.990 €; XS-Paket: 3.000 €
(alle Angaben ohne Gewähr)
05.03.2010 08:00

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